Talking Heads "die musikalische Revolution"
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Talking Heads führten eine musikalische Revolution an, indem sie afrikanische Rhythmen und Polyrhythmen in den Rock integrierten, besonders mit dem Meisterwerk-Album „Remain in Light“ (1980), produziert von Brian Eno, das Pop, Funk und Avantgarde vermischte, zukünftige Genres vorwegnahm und die New Wave definierte. Ihre Innovation war nicht nur klanglich, sondern auch konzeptionell, indem sie mit instrumentalen Jams und kreativer Zusammenarbeit experimentierten, um Musik zu schaffen, die Zugänglichkeit und Experimentierfreude vereinte.
Die Besetzung der Gruppe bestand aus vier Hauptmitgliedern:
David Byrne (Gesang und Gitarre): Geboren am 14. Mai 1952 in Dumbarton, Schottland.
Chris Frantz (Schlagzeug): Geboren am 8. Mai 1951 in Fort Campbell, Kentucky, USA.
Tina Weymouth (Bass): Geboren am 22. November 1950 in Coronado, Kalifornien, USA.
Jerry Harrison (Keyboards und Gitarre): Geboren am 21. Februar 1949 in Milwaukee, Wisconsin, USA. Er trat 1977 der Gruppe bei und vervollständigte die endgültige Besetzung.
Ursprünge: (1973–1974): Byrne, Frantz und Weymouth trafen sich an der Rhode Island School of Design. Nach einer ersten Erfahrung als The Artistics zogen sie nach New York. Debüt (1975): Das erste offizielle Konzert als Talking Heads fand im Juni 1975 im berühmten Club CBGB als Vorgruppe der Ramones statt. Entwicklung: Mit dem Eintritt von Jerry Harrison 1977 veröffentlichte die Band das erste Album, Talking Heads: 77, mit der bekannten Single „Psycho Killer“.
Diskografie:
New Wave/Post-Punk-Phase (1977–1979)
Talking Heads: 77 (1977): Das Debüt, roh, nervös und minimalistisch, das ihren einzigartigen Sound einführt.
More Songs About Buildings and Food (1978): Rhythmische Experimente und R&B-Einflüsse, Zusammenarbeit mit Brian Eno.
Fear of Music (1979): Düsterer, mit finsteren Atmosphären und komplexen Rhythmen.
World Music/Funk/Afrobeat-Phase (1980–1983)
Remain in Light (1980): Ein Meisterwerk, das Rock, Funk, afrikanische Rhythmen (wie Soukous) und Ambient-Experimente verbindet.
Speaking in Tongues (1983): Kommerzieller Erfolg mit ikonischen Songs und einer Mischung aus Dance- und Pop-Rhythmen, oft live mit der „Talking Heads Big Band“ gespielt.
Pop/Mainstream-Phase (1985–1988)
Little Creatures (1985): Eingängiger und poppiger, mit einer leichteren, aber immer noch intelligenten Atmosphäre.
True Stories (1986): Soundtrack zu einem Film, mit erzählerischen Liedern und einem direkteren Ansatz, inspiriert von der amerikanischen Kultur.
Naked (1988): Das letzte Album, das explizitere afrikanische Klänge (Soukous und Weltmusik) und anspruchsvolle Arrangements integriert, eine Weiterentwicklung von Remain in Light.